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Frühlingsduft in der Frühlingsluft

17. April 2017

Die letzten paar Monate waren sehr schwer für mich, aber jetzt sehe ich endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Der Frühling trägt sehr dazu bei, auch wenn heute, da ich diesen Eintrag schreibe, das Wetter eher nicht so gut ist. Ostern fällt „wie immer“ ins Wasser, aber Ostern ist auch eine innere Einstellung und somit unabhängig von äußeren Gegebenheiten. Letzte Woche war es jedenfalls wunderbar warm und wir hatten perfektes Frühlingswetter.

Also waren mein Mann und ich mal wieder in unserem Lieblings-Weinberg unterwegs und haben einfach nur den Frühlingsduft in der Frühlingsluft genossen.

Ich bin jetzt auch bei Instagram und ich frage mich, wieso ich nicht früher auf diesen Zug aufgesprungen bin?! Das Prinzip ist mir natürlich seit Jahren klar und Fotocommunities gibt es nicht erst seit gestern, aber ich hielt es irgendwie immer für unnötig, noch eine Sache, um die man sich kümmern muss – aber die App ist absolut idiotensicher und nach drei Minuten hat man den Dreh raus. Relevante Hashtags findet man auch ziemlich einfach und wenn man einen erwischt, der gerade aktuell ist, und ein schönes Bildchen zu bieten hat, dann kriegt man auch ruckzuck Likes (in Form von Herzchen) und findet dadurch interessante andere Bilder und Menschen. So einfach, so trivial, aber hat absolut Suchtpotenzial und ich verstehe jetzt erst, warum das Ding so einen Hype ausgelöst hat. Schande über mein Haupt. Aber – besser spät, als nie!

Die Bildbearbeitung geht „fingerleicht“ und man kann tolle Effekte benutzen. Dieses Bild von unserem kleinen, beschaulichen Oberöwisheim hat auf Anhieb mehrere Herzchen bekommen. Zum Vergleich das Original ohne Bearbeitung, etwas hell:

Also, warum viele Worte verlieren?! Hier noch ein paar Eindrücke vom Spaziergang:

Es ist so schön, dass endlich Frühling ist! Wie in der Natur, so kommt auch bei mir die Lebenskraft zurück.

Mein Vater würde auch wollen, dass ich glücklich bin und mich auf die Zukunft konzentriere, anstatt auf die Vergangenheit. Natürlich ist das Leben kein Ponyhof, aber man muss sich auch nicht unnötig zu viele Sorgen machen. Damit belastet man sich ja nur selbst. Deshalb versuche ich jetzt, jeden Tag ein klein wenig optimistischer in die Zukunft zu schauen und mich von Rückschlägen oder melancholischen Gefühlen nicht mehr unterkriegen zu lassen!

Jeder Strom fließt irgendwann ins Meer…

… und jeder Weg führt irgendwo hin.

„Difficult roads often lead to beautiful destinations“

Die Natur hilft einem dabei, wieder in seine Mitte zu kommen und sich zu sammeln, um neue Kraft zu schöpfen. Ich kann’s nur immer wieder empfehlen, ab und zu mal einen Baum zu umarmen.

In diesem Sinne – ein gesegnetes und frohes Osterfest wünscht
entdecke_kraichtal

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