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Gregorianische Gesänge in der St. Sebastian Kirche in Bahnbrücken am 19. März 2016

12. März 2016

Am Samstag, 19.März findet um 18 Uhr in der St. Stebastian Kirche Bahnbrücken eine „Geistliche Abendmusik mit gregorianischen Gesängen“ statt. Die Gruppe „Schola Cantorum Tribus Brettae“, vielen bekannt von den Stundengebeten beim Peter-und-Paul-Fest, bringt gregorianische Klänge nach Bahnbrücken.

Gregor I. beim Diktieren des gregorianischen Gesangs (aus dem Antiphonar des Hartker von St. Gallen, St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. 390, p. 13, um 1000)
Gregor I. beim Diktieren des gregorianischen Gesangs (aus dem Antiphonar des Hartker von St. Gallen, St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. 390, p. 13, um 1000)

So wird u.a. die Missa de Angelis zu hören sein, eine Mischung von vierstimmigen Sätzen und gregorianischen Gesängen zu den feststehenden Messtexten derzeitiger evangelischer und katholischer Sonntagsgottesdienste. Auf dem Programm stehen auch gregorianische Antiphone und andere Gesänge zum Karfreitag. Ergänzt wird die Abendmusik durch Gebete und Lesungen zur Passionszeit in deutscher Sprache und Gemeindechoräle. Die Schola Cantorum Tribus Brettae (Bezirkskantorei Bretten), unter der Leitung von Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei, ist eine Grupe von Sängerinnen und Sängern aus dem evangelischen Kirchenbezirk Bretten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Menschen die Gregorianischen Gesänge näher zu bringen.

» Hier könnt ihr meinen Artikel auf lokalmatador.de lesen (und am Mittwoch im Kraichtalboten!)

Herzlich lädt die Scola Cantorum Tribus Brettae am 19. März ab 18 Uhr in die St. Sebastian Kirche nach Bahnbrücken ein. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Kosten wird am Ausgang um eine Spende gebeten.

Aus dem Nähkästchen…

Ich muss ganz ehrlich sagen – ich bin 2011 aus der (katholischen) Kirche ausgetreten. Dennoch weiß ich meine Wurzeln zu würdigen und ich bin alles andere als ein Atheist, im Gegenteil – ich bin ein sehr spiritueller Mensch, ich habe eine persönliche Beziehung zu Gott und finde im Christentum eine große geistige Tiefe, die mich täglich begleitet, auch ohne Mitgliedschaft in einer offiziellen Gemeinde. Ich wollte diesen Blog eigentlich weniger persönlich gestalten, aber mir ist bewusst, dass ein solches Internetprojekt gerade davon lebt, dass man mehr vom Schreiber erfährt als auf einer simplen News-Seite. Politisch gesehen kann ich vieles nicht akzeptieren, was durch die organisierten Kirchen geschehen ist und bis heute geschieht, auch viele ihrer Lehren nicht. Doch der Kern, das „wahre“ Christentum, wie ich es verstehe, inspirerte und inspiriert nach wie vor große Genies zu bewegenden Kunstwerken – oder Gesängen – und dies weiß ich sehr zu würdigen. Europa und die Welt wären meiner Meinung nach ärmer ohne christlich-sakrale Kunst und spirituell inspirierte Werke, sei es nun Architektur, Malerei, Gesang oder Literatur. Dieses Erbe weiß ich zu schätzen, auch als Apostat (und Häretiker, denn vieles kann ich so einfach nicht akzeptieren, was offiziell gelehrt wird. Meine Haltung gegenüber der sakralen Kunst ist aber durch meine spirituellen Ansichten unbeeinflusst und ich schätze die großen Künstler aller Jahrhunderte für ihre Werke).

 

Die gregorianische Chormusik ist einfach wunderschön und wenn du mal bei traditionellen Meditationen aus der europäischen Kulturgeschichte abschalten und entspannen willst, komm am 19. März nach Bahnbrücken und

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